Lauf-Sonntag zum Saisonabschluss

Mit dem Ironman Hawaii und den überragenden Leistungen von Jan Frodeno und Anne Haug ist die Triathlon-Saison 2019 am Samstag, den 12.10.2019 mit dem jährlichen Highlight zu Ende gegangen. Auch wir haben die längste Nacht des Jahres live vor dem Fernseher verfolgt, was für erhöhte Müdigkeit bei den sportlichen Herausforderungen am Sonntag sorgen sollte. Hier also ein kleiner Rückblick auf die Ergebnisse vom Köln Marathon und dem Aachener Herbstlauf:

Bernd, Lukas und Michael beim Aachener Herbstlauf

Neben dem legendären Aachener Winterlauf ist seit einigen Jahren der Aachener Herbstlauf das zweite große Laufevent der Aachener TG. Dieses Jahr waren Trifugee-Athleteten verteilt über (fast) alle Altersklassen am Start und dabei überaus erfolgreich. Bei fast schon traditionell gutem Spätsommerwetter sorgten nicht nur die Ergebnisse für gute Laune bei allen Beteiligten.

Bei den Allerjüngsten sicherte sich Lukas den 2. Platz in der Altersklasse U10! Über die lange Strecke (10km) kam Michael als Drittschnellster seiner Altersklasse M35 ins Ziel. Den dritten Podestplatz und dabei sogar die oberste Stufe erkämpfte sich Bernd auf der kurzen Strecke (7km) in der Alterklasse M45.

Wir gratulieren herzlich zu diesen hervorragenden Leistungen! 🙂


Jannis und Flo beim Köln Marathon

Besonders früh musste Jannis am Sonntag um 8 Uhr beim Köln Marathon über die halbe Distanz starten. Nach einem anstrengenden Wochenende und wenig Schlaf konnte er aber trotzdem mit 1:57:56 unter der Zweistunden-Marke bleiben. Nach einer Pause geht es dann im November mit vollem Elan in die Vorbereitung auf die zweite Langdistanz beim Ironman Frankfurt!


Ja, und dann war ich auch noch am Start. Nachdem es bei der Challenge Almere ja leider nicht zu einem Finish gereicht hat (ein Bericht dazu folgt noch), wollte ich gerne noch einen Wettkampf zum Saisonabschluss machen. Da ich seit vielen Jahren unbedingt noch einmal Köln Marathon laufen wollte, dies aber aufgrund der Saisonplanungen häufig nicht passte, ergriff ich diesmal die Chance das umsetzen zu können.

Eigentlich hatte ich mir für den Marathon eine Zielzeit von 3:15h vorgenommen, und war mir auch ziemlich sicher dass dies realistisch sein müsste. Aber meistens kommt es ja dann doch anders. Schon morgens nach dem Aufstehen merkte ich, dass das an diesem Tag wohl zäh werden würde. Ob das nun an der langen Hawaii-Nacht oder einzelnen Tagen Erkältung im Vorfeld lag? Keine Ahnung. Jedenfalls entschloss ich mich an dieser Stelle es etwas ruhiger angehen zu lassen und zu versuchen möglichst viel Spaß zu haben.

Um es kurz zu machen: Es hat (mit Ausnahme der Kilometer 32-37) funktioniert! Zwischenzeitlich wurde es zwar durchaus sehr zäh, aber mit Unterstützung der Zuschauer und bester Stimmung an der Strecke gab es zumindest keinen echten Einbruch. Somit konnte ich nach 3:26:50h strahlend durchs Ziel laufen und damit meinen bisherigen Marathon-Rekord um über 30 Minuten verbessern. Ein sehr gutes Gefühl dass das mittlerweile sogar an schlechten Tagen geht und ein bisschen Balsam für die Seele nach der vermurksten Langdistanz.

Jetzt heißt es Offseason: Beine hochlegen, Abschalten und Kraft sammeln für die neue Saison. Ab Mitte November geht es in die Vorbereitung für den Ironman Frankfurt. Ich freu mich riesig darauf!

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