define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Spendenaktion Archive - Trifugee e.V. https://www.trifugee.de Swim, Bike, Run for Refugees Sat, 28 Sep 2024 09:54:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.9.3 https://www.trifugee.de/wp-content/uploads/2017/12/cropped-Logo_dunkel@2x-1-32x32.png Spendenaktion Archive - Trifugee e.V. https://www.trifugee.de 32 32 Berlin Marathon 2024 – RUNNING BERLIN https://www.trifugee.de/2024/09/berlin-marathon-2024-running-berlin/ https://www.trifugee.de/2024/09/berlin-marathon-2024-running-berlin/#respond Sat, 28 Sep 2024 09:54:13 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2610 Morgen starten erneut 4 Trifugees beim Berlin-Marathon für die gute Sache! Trifugee is Running Berlin! Dieses Rennen wollen wir zum Saisonabschluss nochmal nutzen, um Aufmerksamkeit für unsere Community zu machen! ...

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Morgen starten erneut 4 Trifugees beim Berlin-Marathon für die gute Sache! Trifugee is Running Berlin!

Dieses Rennen wollen wir zum Saisonabschluss nochmal nutzen, um Aufmerksamkeit für unsere Community zu machen! Unsere 4 Starter supporten daher zwei unserer Spendenaktionen: “Race Together” für Yoga and Sports with Refugees und “Cycling is Freedom” für #BIKEYGEES e.V. Hier ein Überblick über die Spendenaktionen! Spendet fleißig und helft uns diese tollen Projekte weiter zu unterstützen!


Yoga and Sports with Refugees

Nach einem sportlich eher ruhigen Jahr 2024 freue ich mich sehr darauf, am 29.09.2024 wieder beim Berlin Marathon an den Start zu gehen. Der 10-Kilometer-Formtest letzten Freitag hat die Vorfreude noch einmal steigen lassen.
Wie auch im vergangenen Jahr geht es dabei aber um mehr als nur das Erreichen einer persönlichen Bestzeit:
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um “Yoga and Sports with Refugees” ins Rampenlicht zu rücken. Diese Organisation bietet Geflüchteten verschiedene Sportangebote an und hilft ihnen so dabei, Freundschaften zu schließen und den belastenden Alltag etwas in den Hintergrund zu rücken. Jede Spende hilft dabei, dass Geflüchtete ihre Begeisterung für Sport nutzen können, um ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten.

Thomas

Nach dem Start in Berlin letztes Jahr, freue ich mich auch dieses Jahr wieder dabei zu sein. Besonders freue ich mich auch dieses Jahr Aufmerksamkeit für ein Projekt zu schaffen das mir seit einigen Jahren besonders am Herzen liegt: Yoga and Sports with Refugees. Schaut euch das Projekt an und wie Sport verbinden und Grenzen überwinden kann!

Florian

Hier geht es zur Spendenaktion:

  1. Race Together – Yoga and Sports with Refugees

    Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!

    760,00€ gespendet


#Bikeygees

Neben YSR wollen wir auch wieder für #Bikeygees Aufmerksam erzeugen und Spenden sammeln, ein Projekt das wir vergangenes Jahr in Berlin kennengelernt und erstmals supportet haben.Bikeygees e. V. ist ein interkulturelles Projekt aus Berlin, das sich für Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung engagiert und Radfahrunterricht anbietet und damit zur Mobilität und Freiheit beiträgt! Schaut rein und supportet uns und das Projekt!

Florian

Alles zu dieser Spendenaktion findet ihr hier:

  1. Cycling is freedom – #BIKEYGEES e.V.

    Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.

    958,00€ gespendet

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Vorschau: Trifugee beim Ironman Frankfurt 2023 – Swim Bike Run for Refugees https://www.trifugee.de/2023/06/trifugee-beim-ironman-frankfurt-2023-swim-bike-run-for-refugees/ https://www.trifugee.de/2023/06/trifugee-beim-ironman-frankfurt-2023-swim-bike-run-for-refugees/#respond Mon, 26 Jun 2023 18:14:37 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2464 Am kommenden Wochenende ist es soweit: Ironman Frankfurt. Und auch wir sind wieder am Start. Dieses Jahr starten zwei Trifugees auf der Langdistanz. Lena und Thomas werden die Herausforderungen des ...

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Am kommenden Wochenende ist es soweit: Ironman Frankfurt. Und auch wir sind wieder am Start.

Dieses Jahr starten zwei Trifugees auf der Langdistanz. Lena und Thomas werden die Herausforderungen des Ironman Frankfurt am Sonntag in Angriff nehmen. Die Strecke ist legendär: ein 3,8 Kilometer langer Schwimmabschnitt im Langener Waldsee, gefolgt von einer 180 Kilometer langen Radstrecke durch die malerische Umgebung von Frankfurt und abschließend ein Marathonlauf entlang des Mainufers.

Für Thomas und Lena ist es dabei jeweils die erste Langdistanz!
Viel Erfolg euch beiden und vor allem: Genießt die Belohnung für die unzähligen Trainingsstunden im vergangenen Jahr!

Wir werden auch mit einigen Supportern am Start sein und werden auf unserem Instagram Kanal von der Strecke berichten…

Doch wie immer starten wir nicht nur aus sportlicher Motivation, sondern mit der Überzeugung, dass Sport verbindet und Brücken schlagen kann. Daher wollen wir die Chance nutzen um auf tolle Projekte aufmerksam zu machen und diese zu supporten. Für ihre Langdistanzpremiere haben sich Thomas und Lena auf die folgenden zwei Projekte festgelegt:

  • #BIKEYGEES e.V. – Der Verein bietet in Berlin Radfahrunterricht für geflüchtete Frauen und Mädchen an. Hierzu zählt nicht nur das praktische Radfahrtraining sondern auch mehrsprachiger Verkehrsunterricht und Radreparatur-Grundlagen. Sie helfen, Grenzen abzubauen: Herkunft, Religion, Status sind unwichtig. Jede Frau auf der Welt sollte Radfahren können. Und dürfen.
  • Yoga and Sports with Refugees (YSR) – YSR möchte Asylbewerber, Flüchtlinge und Migranten durch Sport stärken, sie in die Gemeinschaft integrieren und ihnen helfen, ihre körperliche und geistige Gesundheit zu verbessern, damit sie einen Ausweg aus der Monotonie, Frustration und Stagnation finden, die durch ihr Asylverfahren verursacht werden.


Hier findet ihr die beiden Spendenaktionen:

  1. Race Together – Yoga and Sports with Refugees

    Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!

    760,00€ gespendet
  2. Cycling is freedom – #BIKEYGEES e.V.

    Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.

    958,00€ gespendet

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Spendenaktion “Cycling is freedom” – #BIKEYGEES e.V. https://www.trifugee.de/2023/06/spendenaktion-cycling-is-freedom-bikeygees-e-v/ https://www.trifugee.de/2023/06/spendenaktion-cycling-is-freedom-bikeygees-e-v/#respond Mon, 26 Jun 2023 09:22:05 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2449 Wir möchten euch gerne ein neues Spendenprojekt und die dazugehörige Spendenaktion vorstellen:“Cycling is freedom” zugunsten des #BIKEYGEES e.V. in Berlin! Wir helfen, Grenzen abzubauen: Herkunft, Religion, Status sind unwichtig. Jede ...

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Wir möchten euch gerne ein neues Spendenprojekt und die dazugehörige Spendenaktion vorstellen:
“Cycling is freedom” zugunsten des #BIKEYGEES e.V. in Berlin!

Wir helfen, Grenzen abzubauen: Herkunft, Religion, Status sind unwichtig. Jede Frau auf der Welt sollte Radfahren können. Und dürfen.

#cyclingisfreedom

Homepage #BIKEYGEES e.V.

Der #BIKEYGEES e.V. bietet seit 2015 Radfahrtraining für (geflüchtete) Frauen in Berlin an: “Wir glauben, dass das Fahrradfahren einen grundlegenden Baustein der (Zurück-)Erlangung individueller Mobilität der nach Berlin gekommenen geflüchteten Menschen / Newcomer darstellt. Besonders Frauen benötigen hierbei Unterstützung. Viele Wege werden zu Fuß gemacht. Sie fühlen sich in ihren Unterkünften isoliert. Das Fahrradfahren bietet eine nahe liegende Lösung, das neue Lebensumfeld zu erkunden.

Der Verein #BIKEYGEES e.V. versucht mit seinem ganzheitlichen Ansatz, unterschiedlichste Aspekte wie Empowerment, Unabhängigkeit, CO2-neutrale Mobilität, Bewegung an der frischen Luft, Lebensfreude und gemeinsame Erfolgserlebnisse miteinander zu vereinen. Darüberhinaus schlägt er die Brücke zwischen körperlicher Bewegung, Ausgelassenheit und Freude zum aktiven Einsatz des neu erworbenen Sprachschatzes. Das gemeinsame Ziel führt zum Abbau von Berührungsängsten auf allen Seiten. Es macht einfach verdammt viel Spaß. Für alle Beteiligten.”


Vom Verein möchten wir die Spendenaktion mit einem Startbetrag von 500€ unterstützen. Wir bedanken uns ganz herzlich jetzt schon einmal bei allen Unterstützern und Spendern. Wir können hier als Verein und Triathlon-Community direkt helfen und einen positiven Beitrag leisten.

Hier könnt ihr euch noch weiter über das Projekt und die Arbeit von #BIKEYGEES informieren:


Hier könnt ihr direkt spenden:

Your Donation
Beschreibung
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Ihre personenbezogenen Daten werden verwendet, um Ihre Spende zu verarbeiten und um alle weiteren, in unserer Datenschutzerklärung beschriebene Punkte, zu erfüllen.

Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:

Trifugee e.V.
VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN DE56830654080004072359
BIC GENODEF1SLR
Verwendungszweck: “Cycling is freedom”


Der aktuelle Spendenstand:

958,00€

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“Race Together” – mit Yoga and Sports with Refugees beim Frankfurt Marathon https://www.trifugee.de/2022/09/race-together-mit-yoga-and-sports-with-refugees-beim-frankfurt-marathon/ https://www.trifugee.de/2022/09/race-together-mit-yoga-and-sports-with-refugees-beim-frankfurt-marathon/#respond Mon, 26 Sep 2022 18:27:54 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2364 Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Das ganze letzte Jahr über haben wir mit Yoga and Sport with Refugees (YSR), eins unserer Spendenprojekte, unermüdlich über gemeinsame Teilnahmen an Rennen gesprochen. ...

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Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER!

Das ganze letzte Jahr über haben wir mit Yoga and Sport with Refugees (YSR), eins unserer Spendenprojekte, unermüdlich über gemeinsame Teilnahmen an Rennen gesprochen. Mit Mitgliedern der YSR-Gemeinschaft in Deutschland ist es nun endlich so weit! Am 30. Oktober werden insgesamt elf Athleten aus beiden Gemeinschaften gemeinsam am Frankfurt-Marathon teilnehmen.

Das Team besteht aus elf Athlet*innen mit und ohne Flüchtlingshintergrund. Drei von ihnen werden den vollen Marathon laufen. Unsere anderen Athleten werden zwei Staffelteams bilden, die jeweils aus einer Mischung aus YSR- und Trifugee-Läufer*innen bestehen. HOKA, der Hauptveranstalter des Marathons, hat unsere Teilnahme großzügig unterstützt und darüber hinaus in den letzten Jahren dringend benötigte Ausrüstung für die Sportprojekte von YSR in Griechenland gespendet.

Unsere Teilnahme am Marathon ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Projekte, eine erste gemeinsame Teilnahme an einem Rennen! Ein Rennen das so nur durch jahrelange harte Arbeit und die großzügige Unterstützung möglich wird, die es YSR ermöglicht hat Räume, Organisationen und Gemeinschaften aufzubauen. Um diese Projekte – und die YSR Athleten – am Laufen zu halten, bitten wir um Spenden. Die gesammelten Gelder werden verwendet, um die YSR Laufteams in Lesbos, Athen und Ioannina sowie das aufregende neues Projekt in Paris mit Ausrüstung und Rennteilnahmen zu unterstützen.

In den nächsten Wochen werden wir die Teams bekannt geben und hier unsere Läufer*innen vorstellen. Wir hoffen, dass dieser Lauf die Chance bietet, starke Bande und Freundschaften zu knüpfen und die Athlet*innen dazu zu inspirieren, sich zusammenzuschließen, um weitere Aktivitäten in Deutschland zu organisieren.

Wir freuen uns ungemein auf diesen Lauf und freuen uns gemeinsam mit euren Spenden YSR bei ihrer Arbeit zu unterstützen!

Hier könnt ihr euch über das Projekt und die Arbeit von Yoga and Sports with Refugees informieren:


Hier könnt ihr direkt spenden:

Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:

Trifugee e.V.
VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN DE56830654080004072359
BIC GENODEF1SLR
Verwendungszweck: “Race Together”


Der aktuelle Spendenstand:

597,20€

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Spendenaktion “Race Together” https://www.trifugee.de/2022/06/spendenaktion-race-together/ https://www.trifugee.de/2022/06/spendenaktion-race-together/#respond Thu, 30 Jun 2022 13:49:27 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2311 Wir freuen uns auf die Triathlon-Wettkampfsaison, die so langsam richtig Fahrt auf nimmt. Wie gewohnt wollen wir aber nicht einfach nur unsere Wettkämpfe bestreiten, sondern wir wollen die Wettkämpfe nutzen ...

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Wir freuen uns auf die Triathlon-Wettkampfsaison, die so langsam richtig Fahrt auf nimmt. Wie gewohnt wollen wir aber nicht einfach nur unsere Wettkämpfe bestreiten, sondern wir wollen die Wettkämpfe nutzen um auf unsere Spendenprojekte aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln!
Neben unserer Spendenaktion Together for Ukraine wollen wir auch wieder unsere Freunde von Yoga and Sports with Refugees unterstützen:

Dazu möchten wir die Aktion Race Together starten:
Wir stellen unsere Wettkämpfe unter das Motto “Race together” und sammeln Geld, um dem Lauftreff in Lesbos die Teilnahme an Wettkämpfen zu finanzieren!


Diesmal könnt ihr nicht nur spenden, sondern auch aktiv mitmachen: Teilt unsere Spendenaktion vor euren Wettkämpfen und gebt damit den Menschen auf Lesbos ebenfalls die Möglichkeit an Wettkämpfen teilzunehmen.

Teilt dazu gerne die folgende Grafik und verlinkt diese Spendenseite:

Vom Verein möchten wir die Spendenaktion mit einem Startbetrag von 500€ unterstützen. Wir bedanken uns ganz herzlich jetzt schon einmal bei allen Unterstützern und Spendern. Wir können hier als Verein und Triathlon-Community direkt helfen und einen positiven Beitrag leisten. Dazu ein paar Impressionen zu vergangenen Lauf-Events von Yoga and Sport with Refugees:

Hier könnt ihr euch über das Projekt und die Arbeit von Yoga and Sports with Refugees informieren:


Hier könnt ihr direkt spenden:

Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:

Trifugee e.V.
VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN DE56830654080004072359
BIC GENODEF1SLR
Verwendungszweck: “Race Together”


Der aktuelle Spendenstand:

597,20€

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Megamarsch Mönchengladbach – Together for Ukraine by Julian https://www.trifugee.de/2022/04/megamarsch-moenchengladbach-together-for-ukraine-by-julian/ https://www.trifugee.de/2022/04/megamarsch-moenchengladbach-together-for-ukraine-by-julian/#respond Thu, 28 Apr 2022 08:47:37 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2292 „Megamarsch – Bist Du bereit für die Challenge Deines Lebens?“, diese Frageerscheint, wenn man in der Suchmaschine „Megamarsch“ eingibt. Die Challengemeines Lebens war es sicher nicht und das wusste ich ...

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„Megamarsch – Bist Du bereit für die Challenge Deines Lebens?“, diese Frage
erscheint, wenn man in der Suchmaschine „Megamarsch“ eingibt. Die Challenge
meines Lebens war es sicher nicht und das wusste ich bereits bevor ich die
Homepage der Veranstaltung besuchte, aber was war es dann?
Als Jannis mir mitteilte, dass er mit seinem Kollegen Cédric zusammen 50km um
Mönchengladbach herum wandern wird, war meine Reaktion die gleiche, wie meine
Frau sie mir gegenüber zwei Tage später äußerte: „WARUM?“

So richtig beantworten konnte ich mir die Frage nicht, aber das ist ja in sportlichem Kontext,
insbesondere in einem Verein wie Trifugee e.V., öfter mal der Fall. Warum läuft man
Marathon, warum macht man eine Langdistanz, warum wandert man 50km an einem
Tag?
Da Jannis aber im Gegensatz zu mir, als absolutem TriathlonRookie schon einen
Marathon gelaufen, als auch in Roth gefinished hat, wollte ich jetzt bei diesem
„Blödsinn“ auch teilnehmen und sagte kurzentschlossen zu. Wir sind also am 19.
März zwischen 09:15 Uhr und 18:30 Uhr einmal rund um Mönchengladbach
gewandert.
Und was soll ich sagen, es hat Spaß gemacht! Blasen waren ein Problem, was aber
tatsächlich erst am nächsten Tag wirklich aufgefallen ist und der Hundespaziergang
am Morgen danach fand auf dem Hollandrad mit tiefem Einstieg statt. Sonst alles
super!
Aber zurück zur anfangs gestellten Frage nach dem „Warum“. Wahrscheinlich war es
eine Mischung aus „nach Corona endlich wieder irgendwas Sportliches machen“ und
der Frage, ob Gassirunden mit und ohne Kinderwagen zur Vorbereitung reichen. Da
meiner Frau diese Motivationsquellen aber noch zu wenig greifbar waren, überlegten
wir, wie man aus der gesamten Sache etwas Sinnvolles machen könnte.
Meine Frau Hannah war es schließlich auch, die auf die Idee kam, im Sinne eines
Spendenlaufes Geld zu sammeln. Im Freundes-/ Familien- und Kollegenkreis erklärte
ich also, dass ich 50km wandern werde und hatte auf die dann folgende Frage nach
dem „WARUM?“ endlich die richtige Antwort. Das Geld, das ich pro gelaufenem
Kilometer bekommen sollte, würde 1:1 in die Spendenaktion – Together for Ukraine –
Trifugee e.V.
gehen. Die Folgen des Krieges in der Ukraine sind dramatisch. Für die
Menschen vor Ort. Und für viele Millionen Menschen, die jetzt auf der Flucht sind.
Hier anzusetzen und zu unterstützen ist die bestmögliche Antwort um neben dem
Erreichen der eigenen (sportlichen) Ziele auch für die Allgemeinheit einen Beitrag zu
leisten.
Da einige Spendenzusagen samt Verdopplung der zugesagten Summe an den
Zieleinlauf geknüpft waren, stand bereits am Start fest, dass das (meist unsinnig
herausgerufene) „DNF – is not an option“ heute tatsächlich nicht in Frage kam.
Bei schönstem Sonnenschein kamen wir mit unserer kleinen Wandergruppe gut
voran. Die Stimmung war entspannt und abwechselnd hielten wir das Tempo relativ
konstant bei etwa 6 km/h. Da sich der Autor zudem den Angriffen eines Pfaus an der
ersten Verpflegungsstelle gut erwehren konnte und wir uns mit Berlinern, sauren
Gurken und dem Bierchen vom einzigen Kiosk an der gesamten Strecke
(lustigerweise bei km 42 und damit nach absolviertem Marathon) gut verpflegten,
erreichten wir nach 8h17min reiner „Laufzeit“ den Zielbereich am Borussiapark. Auch
wenn es gegen Abend ziemlich kalt und windig und erwartungsgemäß hart wurde,
schafften wir es doch bis zuletzt die einzelnen Unterstützergruppen per Whatsapp

über das Vorankommen und den Spendenstand zu informieren und letztlich auch
den Zieleinlauf stolz, zufrieden und annähernd live zu dokumentieren.
Ich freue mich gemeinsam mit Jannis und Cédric unser Ziel erreicht zu haben und
die Spendensumme von insgesamt 1960 EUR für die Spendenaktion – Together
for Ukraine – Trifugee e.V.
beisteuern zu können! Ich hoffe, dass der erwanderte
Betrag einen kleinen Teil dazu beitragen kann, die Herausforderungen der
ukrainischen Bevölkerung positiv zu beeinflussen.
Es würde uns sehr freuen, wenn die Aktion viele Nachahmer findet. Gerade im
Ausdauersport mit seinen vielen geschwommenen, gefahrenen und gelaufenen
Kilometern gibt es ganz sicher die eine oder andere Möglichkeit des
Kilometersponsorings zugunsten der Spendenaktion – Together for Ukraine – Trifugee
e.V.
und um sich und anderen die Frage nach dem „WARUM“ sinnvoll zu
beantworten.

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Spendenaktion – Together for Ukraine https://www.trifugee.de/2022/03/spendenaktion-together-for-ukraine/ https://www.trifugee.de/2022/03/spendenaktion-together-for-ukraine/#respond Fri, 25 Mar 2022 16:17:24 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2211 In Europa ist Krieg. Die Folgen des Krieges in der Ukraine sind dramatisch. Für die Menschen vor Ort. Und für viele Millionen Menschen, die jetzt auf der Flucht sind. Wir wollen ...

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In Europa ist Krieg. Die Folgen des Krieges in der Ukraine sind dramatisch. Für die Menschen vor Ort. Und für viele Millionen Menschen, die jetzt auf der Flucht sind.

Wir wollen hier nicht tatenlos zusehen und möchten daher eine Spendenaktion zugunsten des Blau-Gelben Kreuzes e.V. in Köln starten, die wir aus unserem Vereinsbudget mit 500€ unterstützen möchten.

Als Empfänger für die Spendenaktion haben wir uns hier für den Blau-Gelbes Kreuz e.V. entschieden:

Der Blau-Gelbes Kreuz e.V. ist ein staatlich anerkannter, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der bereits seit 2014 die Entwicklung einer freien, demokratischen Ukraine unterstützt und Hilfe für die Opfer des Krieges, insbesondere für Kinder, Binnenflüchtlinge, verletzte und andere stark bedürftige Menschen aus den vom Krieg betroffenen Regionen leistet.

Seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine realisieren wir verschiedenste Maßnahmen um den Ukrainern und ihrem Land Hilfe zu leisten.

https://www.bgk-verein.de/ueber-uns/

Auf der Homepage des Vereins und bei Instagram könnt ihr euch hochaktuell über die Arbeit des Vereins informieren.

Wir freuen uns über Eure Spenden, die wir dabei zu 100% an das Blau-Gelbe Kreuz e.V. weitergeben. Spenden könnt ihr hier über das Formular, ganz einfach per Paypal! Falls ihr eine Spendenbescheinigung benötigt, meldet euch per E-Mail (info@trifugee.de) bei uns.

Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:

Trifugee e.V.
VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN DE56830654080004072359
BIC GENODEF1SLR
Verwendungszweck: “Together for Ukraine”


Der aktuelle Spendenstand:

3.635,40€


Hier könnt ihr direkt Spenden:

Your Donation
Beschreibung
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Ihre personenbezogenen Daten werden verwendet, um Ihre Spende zu verarbeiten und um alle weiteren, in unserer Datenschutzerklärung beschriebene Punkte, zu erfüllen.

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https://www.trifugee.de/2022/03/spendenaktion-together-for-ukraine/feed/ 0
503 Mal Danke – Ergebnis unserer Spendenaktion “Race in Frankfurt & Tallinn for Lesbos”! https://www.trifugee.de/2021/11/503-mal-danke-ergebnis-unserer-spendenaktion-race-in-frankfurt-tallinn-for-lesbos/ https://www.trifugee.de/2021/11/503-mal-danke-ergebnis-unserer-spendenaktion-race-in-frankfurt-tallinn-for-lesbos/#respond Thu, 04 Nov 2021 13:01:38 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2149 Bei unserer Spendenaktion Race in Frankfurt & Tallinn for Lesbos haben wir im Sommer bei unseren zwei Ironman Starts 503€ gesammelt, die wir nun an Yoga and Sports with Refugees ...

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Bei unserer Spendenaktion Race in Frankfurt & Tallinn for Lesbos haben wir im Sommer bei unseren zwei Ironman Starts 503€ gesammelt, die wir nun an Yoga and Sports with Refugees weitergeben möchten! Damit haben wir mit jedem unserer Wettkampfkilometer mehr als 1€ erschwommen, erradelt und erlaufen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Unterstützern.

Das Geld wird von Yoga and Sports with Refugees nun verwendet um zwei Event-Teilnahmen zu ermöglichen: den Athen-Marathon Mitte November und den Amali Trail auf Lesbos im Dezember. Finanziert werden von euren Spenden die Teilnahmegebühr, Logistik und Anreise sowie Verpflegung. Wir freuen uns sehr diese Aktion mit eurer Hilfe unterstützen zu können und werden demnächst hier von den Events berichten!

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https://www.trifugee.de/2021/11/503-mal-danke-ergebnis-unserer-spendenaktion-race-in-frankfurt-tallinn-for-lesbos/feed/ 0
Race-Report: Race in Tallinn for Lesbos https://www.trifugee.de/2021/08/race-report-part-i-race-in-tallinn-for-lesbos/ https://www.trifugee.de/2021/08/race-report-part-i-race-in-tallinn-for-lesbos/#comments Thu, 19 Aug 2021 09:12:33 +0000 https://www.trifugee.de/?p=2123 Patrick, you are an Ironman!Hier kommt Nummer 1 unserer Ironman Rennberichte der Aktion “Race in Tallinn & Frankfurt for Lesbos” von Patrick aus Tallinn. Ihr könnt auch weiterhin hier für ...

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Patrick, you are an Ironman!
Hier kommt Nummer 1 unserer Ironman Rennberichte der Aktion “Race in Tallinn & Frankfurt for Lesbos” von Patrick aus Tallinn. Ihr könnt auch weiterhin hier für Yoga and Sport with Refugees spenden! An dieser Stelle schon einmal vielen Dank an alle Spender!


Da trainiert man das ganze Jahr einigermaßen fleißig und hat das Ziel vor Augen und doch kommt die Race Week ein Stück weit überraschend. Bis zum Montag war die gestellte Aufgabe, mein zweiter Ironman, leicht über die Lippen zu bringen – ein wenig Stolz schwingt auch immer mit – “Ja, das sind 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und ein Marathon” erzählt man betont locker Arbeitskollegen, Freunden und Fremden, ob diese es hören wollen oder auch nicht. Die Reaktionen darauf sind abwechselnd anerkennend oder befremdet oder eine Mischung daraus. Naja, in der Regel fühlt man sich dabei doch irgendwie gut. Nun das perfide an der Raceweek ist jedoch, dass ihr es egal ist, was man so gesagt hat, sondern es nun ernst wird: Und schwups wird man also nervös, spürt ständig in seinen Körper hinein und findet vermeintliche Verletzungen, sieht sein Material völlig unvorbereitet, geht allen auf den Geist. Kurzum: Es wird nun Realität und die Anspannung steigt.

Mein zweiter Ironman, das Erstlingswerk fand in der glühenden Hitze Frankfurts in 2019 statt, führt mich nach Tallinn, der Hauptstadt Estlands. Die Gründe dafür sind zweierlei. Zum einen finde ich die Stadt wunderschön und zum zweiten konnten die Organisatoren des IM Tallinn diesen aufgrund eines sehr guten Hygienekonzepts auch 2020 stattfinden lassen. Dies gab mir Sicherheit in der Jahresplanung und war entscheidendes Kriterium.

Gewohnt haben wir (begleitet haben mich meine Partnerin und meine Eltern) in einem sehr zentralen Airbnb mitten in der Altstadt, welche wirklich wunderschön, klassisch hanseatisch und gut erhalten ist. Tallinn selbst hat eine hervorragende Restaurant- und Barkultur und lockt vom Junggesellenabschied und Kreisligaverein auch Kulturliebhaber und Städtereisende an. Unser Airbnb war wirklich geräumig und bot uns alles was wir brauchten, da ich es beispielsweise vorziehe am Wettkampfmorgen meine Ruhe zu haben und daher kein Athletenhotel beziehen würde. 

Die Reise ging für uns bereits am Dienstag Abend los. Mit der Fähre wurde von Fehmarn nach Dänemark übergesetzt und eine Nacht im Flughafenhotel verbracht. Diesen Aufwand würde ich normalerweise nicht auf mich nehmen, aber keinesfalls wollte ich mit Umstieg fliegen und so das Risiko minimieren, mein Fahrrad im Transit zu verlieren (ein weiteres Beispiel für die Unzurechnungsfähigkeit von Triathleten; ist aber auch etlichen Athleten passiert wie man so hörte). Es klappte dann auch alles hervorragend und war wirklich stressfrei. Die Einreise in Estland war einfach und sehr positiv, da jeder Einreisende entweder getestet oder geimpft sein musste. Dies vermittelte ein gutes Gefühl.

In Tallinn selbst haben wir meine Eltern getroffen, die aus Hannover anreisten und konnten die Wohnung beziehen. Sie selbst gingen direkt auf Erkundungstour. Für mich (und Julia – sry) stand zuerst der Aufbau des Fahrrades, das Ausräumen der Koffer, das Aufbauen der Rolle, etc. auf dem Programm. Direkt danach trainierte ich noch 1h Rad und koppelte eine halbe Stunde. Ich lief entlang der Wettkampfstrecke und realisierte da zum ersten Mal, dass es wirklich passiert. Mir kamen so viele tätowierte M-Dot Waden und rasierte Beine entgegen, wie es nur an Wettkampforten oder Trainingslagerdestinationen passieren kann. Sofort war bei mir die Energie da und die Trainingsvorgaben des Trainers wurden ignoriert – es ging ja – dem Tapering sei dank.

Am Donnerstag dann holte ich mir meine Startunterlagen ab auf dem Ironman Gelände im Hafen von Tallinn (Noblessner). Die Messe fand aus bekannten Gründen leider nicht statt, aber den Hauch des Feelings konnte das Ironman Merchandise Zelt trotzdem vermitteln. Ein großes Lob an dieser Stelle für die Organisatoren, die ein hochprofessionelles Konzept aufgebaut haben. Als Athlet bekam man einen individualisierten Link, wo genaue (auf 10min genaue) Slots angegeben waren, wann man wo zu sein hatte (Bike Check-In, Shuttle zum Start, Racekit abholen, etc.). Da mein Slot für die Startunterlagen erst am Nachmittag war, sind wir vorher an den Lake Harku zum Schwimmen gefahren. Der See war sauber, etwas kalt und hatte null Sicht. Also perfekt für jemanden, der ungern im Neo schwitzt und Angst vor Fischen hat. Zahlreiche andere Athleten probierten sich dort ebenfalls aus.

Der Freitag, als Pre-Race-Day, war relativ unspektakulär. Sportlich bin ich eine halbe Stunde Rad gefahren und 15min gelaufen, habe mein Fahrrad in die Wechselzone gebracht und bin wieder in die Wohnung gefahren. Ja keinen Schritt zuviel – man ist ja Profi! Das Carboloading lief die Tage vorher schon gut, meine Anspannung wurde größer – ich vermutlich unerträglicher. Aufgrund des guten Tipps eines Freundes würgte ich mir abends noch 2l stilles Wasser rein – Hydroloading nannte er das professionell – und versuchte ab 21 Uhr im Bett zu liegen und zu schlafen. Das Abendessen bestand aus Pizza und Nudeln, gesprochen habe ich nicht mehr viel. 

Der Wecker klingelt. Es ist 3 Uhr 30! Ich war sofort hellwach! Zum Glück stand Julia mit auf und hat mir beim Frühstück geholfen und pflichtbewusst meine Nutrition aufbereitet. Ich glaube, sie ekelte sich etwas vor den 18 Gels, die sie in meine Trinkflasche pressen musste. Nach 6 Nutellatoasts später war die Anspannung unermesslich, sodass ich noch etwas versuchte (lol) zu meditieren. Um 4:45 Uhr verließ ich das Haus und machte mich auf dem Weg zum Sammelpunkt ca 900m entfernt. Dabei musste ich mich durch die Szenen des Nachtlebens kämpfen. Am Sammelpunkt nahm ich sofort dieses mystische Gefühl wahr, das man nur am Wettkampfmorgen spüren kann. Alle strahlen diese nervöse und wankelmütige Vorfreude aus; jede(r) steht hier mit unterschiedlichen Ambitionen für den Tag. Für einige geht es um Hawaii, für mich um eine PB und für die allermeisten geht es ums Ankommen (darum gings für mich eigentlich auch).

Angekommen in T1 habe ich meine Reifen aufgepumpt, meine Nutrition und den Radcomputer ans Bike gebracht und die Schuhe fixiert. Nach dem obligatorischen Dixistopp ging es dann auf eine 800m lange Wanderung zum eigentlichen Startbereich (das Schwimmen ist ein A nach B Kurs). Dort zog ich meinen Neo an und gab den weißen Beutel ab und wartete ab dann eigentlich auf den Start. Man musste sich in eine Reihe stellen es es wurden 5 Athleten alle 4 Sekunden ins Wasser gelassen. Eher ich mich versah ist es losgegangen.

Ich sprang ins Wasser und konnte auch sofort anfangen zu Kraulen. Das Teilnehmerfeld waren lediglich 1000 Athleten, sodass früh genug Platz vorhanden war. Da man auch nichts im Wasser sah, konnte ich schnell meinen Rhythmus finden. Leider manchmal etwas zu gut, sodass ich in Gedanken und folgerichtig auch im Wasser abdriftete und manchmal meinen Kurs korrigieren musste. Im mittleren Teil des Schwimmens fing es dann an zu regnen und zu winden, sodass Wellen auf dem See aufkommen. Das Schicksal einer Person, die nur zu einer Seite atmen kann, kann sich der geneigte Leser vorstellen. Der weitere Verlauf des Schwimmens verlief unspektakulär und ich konnte nach 1h:27min in die T1 laufen und mich umziehen. Es hatte wie gesagt auch schon zu regnen begonnen – dies sollte auch bis zum Ende des Tages mit kurzen Unterbrechungen so weiter gehen. Übrigens: Alle Tage vorher und auch danach waren feinstes Wetter – tja.

Die Regenjacke über den Einteiler geworfen ging es nun also los auf dem Radkurs. Als erste Bemerkung: Die 180km haben zu keinem einzigen Zeitpunkt Spaß gemacht. Es war sehr nass, kalt und windig. Es gab auch Phasen im Kurs, da musste man komplett in den Wind fahren, wurde jedoch nach einer 180° Kurve mit viel Rückenwind belohnt. Die Natur und Landschaft sind wirklich schön, vermutlich bei Sonnenschein sogar noch mehr. Die Straßen waren auch größtenteils in guter Verfassung, teilweise aber auch nicht, was mit Wind und Regen nicht zur Laune beiträgt. Zuschauer gab es soweit keine, obwohl theoretisch welche zugelassen waren. Gerade auf der zweiten Radrunde war es daher teilweise wirklich einsam auf der Strecke, sodass ich mich fragte, ob ich irgendwo falsch abgebogen bin. Nunja, nach 5:50h war das dann auch vollbracht und meine Familie und Freundin hat mich in der Wechselzone 2 willkommen geheißen.

In der Wechselzone waren die Gesichter eher entmutigt bzw. aufgerieben. Der Grieche neben mir ließ mich wissen, dass er vor einer Woche noch bei 40° trainierte und nicht wisse, warum er sich das hier antut. Feel you, brother. Ich wechselte meine Socken auf ein trockenes Paar und zog mir einen Laufpullover über den Einteiler und stiefelte los. Die Beine fühlten sich nicht brutal schlecht an, sodass ich mit meiner Pace von 5:30min/km loslaufen konnte. Das war so von mir geplant und gab erstmal ein gutes Gefühl. Es standen nun 4 mal 10 km auf dem Programm. Die Laufrunde führte vom Hafen an den Rand der Altstadt und wieder zurück. Man kam sehr oft an ähnlichen Orten vorbei, sodass es etwas mehr Zuschauerkontakt gegeben hat. Grundsätzlich war es nicht vergleichbar mit Kraichgau oder Frankfurt, aber es war zumindest nicht mehr einsam wie beim Radeln. Die Versorgung hatte nun auch Brühe und heißen Tee im Angebot, was meiner Moral sehr half. 

Die erste Laufrunde war wirklich gut, die zweite zog sich dann bereits und ich bin an definierten Orten (berg hoch, Versorgungsstationen) gegangen, aber nicht eingebrochen. In der dritten kehrte irgendwie die Kraft zurück (auch dank des Tees) und die vierte ging fast wie im Fluge, da das Ziel zum Greifen nah ist. Meine Supporter haben mir dabei auch viel Kraft gegeben. Ebenfalls die Gedanken an Coach, Sportsfreunde, Kollegen und Freunde (die sogar gespendet haben) halfen beim Durchhalten! Nun war es also geschafft, ich durfte links auf den Zielkanal einbiegen und auf den roten Ironman Teppich laufen. Nach den 4 magischen Worten stand eine 12:37h auf der Uhr. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden. Natürlich hab ich sofort die Baustellen erkannt fürs nächste Mal (obwohl ich im Rennen beschlossen habe das ich hier auf Abschiedstournee gehe), aber im Großen und Ganzen kann ich mit der Zeit und den Umständen sehr glücklich sein.

Der Athletengarten ist der zweite mystische Ort eines Ironman Rennens. Nirgendwo sonst sieht man so viele Freudentränen und erwachsene Menschen, die sichtbar etwas “verdauen” müssen. Mir ging es eigentlich auch ganz gut. Den Fehler mich zu setzen hätte ich nicht begehen dürfen. Zum Glück halfen mir meine Begleiter beim Bike Check-out und dem Abend zuhause:)

Zusammengefasst war es mal wieder ein wunderbares Erlebnis. Sehr anstrengend, aber auch sehr belohnend und motivierend. Tallinn war gut zu uns! Vielen Dank für alle, die an mich gedacht haben und auf dem Weg begleitet haben. Einige sind hervorzuheben, die wissen aber schon selbst, dass sie gemeint sind. Danke auch den Jungs und Mädels von Trifugee, dass ich dabei sein darf! Und Danke an alle Spender und den tollen Projekten, die wir unterstützen dürfen! 


Hier könnt ihr auch weiterhin für Yoga and Sports with Refugees spenden:

  1. Race Together – Yoga and Sports with Refugees

    Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!

    760,00€ gespendet
  2. Cycling is freedom – #BIKEYGEES e.V.

    Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.

    958,00€ gespendet
  3. Together for Ukraine

    Um den Menschen in der Ukraine zu helfen haben wir die Spendenaktion “Together for Ukraine” zugunsten des Blau-Gelben Kreuzes e.V. initiiert.

    3.635,40€ gespendet

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Es ist tatsächlich Raceweek! Endlich wieder Triathlon. 2 Mal Ironman an den kommenden beiden Wochenende. Patrick in Tallinn. Flo in Frankfurt.

Das wollen wir nutzen um Spenden für Yoga and Sports with Refugees auf Lesbos zu sammeln:

Race in Frankfurt & Tallinn for Lesbos! Wir schwimmen, radeln und laufen und supporten damit die Wettkampf-Teilnahme des Lauftreffs auf Lesbos!

Das Projekt Yoga and Sports with Refugees haben wir euch ja in den vergangenen Tagen im Blog vorgestellt. Neben sehr vielen weiteren Sportarten gibt es unter anderem auch einen Lauftreff, der regelmäßig an verschiedenen Wettkämpfen teilnimmt. Um dies zu unterstützen möchten wir gerne mit unseren Ironman-Wettkämpfen Spenden sammeln, die dann für die Anreise und Anmeldung zu den kommenden Wettkämpfen verwendet werden können.

Eure Spenden geben wir daher zu 100% an Yoga and Sports with Refugees weiter. Spenden könnt ihr hier über das Formular, ganz einfach per Paypal! Falls ihr eine Spendenbescheinigung benötigt, meldet euch per E-Mail (info@trifugee.de) bei uns.

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