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Der Beitrag Berlin Marathon 2024 – RUNNING BERLIN erschien zuerst auf Trifugee e.V..
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Dieses Rennen wollen wir zum Saisonabschluss nochmal nutzen, um Aufmerksamkeit für unsere Community zu machen! Unsere 4 Starter supporten daher zwei unserer Spendenaktionen: “Race Together” für Yoga and Sports with Refugees und “Cycling is Freedom” für #BIKEYGEES e.V. Hier ein Überblick über die Spendenaktionen! Spendet fleißig und helft uns diese tollen Projekte weiter zu unterstützen!

Nach einem sportlich eher ruhigen Jahr 2024 freue ich mich sehr darauf, am 29.09.2024 wieder beim Berlin Marathon an den Start zu gehen. Der 10-Kilometer-Formtest letzten Freitag hat die Vorfreude noch einmal steigen lassen.
Wie auch im vergangenen Jahr geht es dabei aber um mehr als nur das Erreichen einer persönlichen Bestzeit:
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um “Yoga and Sports with Refugees” ins Rampenlicht zu rücken. Diese Organisation bietet Geflüchteten verschiedene Sportangebote an und hilft ihnen so dabei, Freundschaften zu schließen und den belastenden Alltag etwas in den Hintergrund zu rücken. Jede Spende hilft dabei, dass Geflüchtete ihre Begeisterung für Sport nutzen können, um ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten.
Thomas

Nach dem Start in Berlin letztes Jahr, freue ich mich auch dieses Jahr wieder dabei zu sein. Besonders freue ich mich auch dieses Jahr Aufmerksamkeit für ein Projekt zu schaffen das mir seit einigen Jahren besonders am Herzen liegt: Yoga and Sports with Refugees. Schaut euch das Projekt an und wie Sport verbinden und Grenzen überwinden kann!
Florian
Hier geht es zur Spendenaktion:
Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!

Neben YSR wollen wir auch wieder für #Bikeygees Aufmerksam erzeugen und Spenden sammeln, ein Projekt das wir vergangenes Jahr in Berlin kennengelernt und erstmals supportet haben.Bikeygees e. V. ist ein interkulturelles Projekt aus Berlin, das sich für Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung engagiert und Radfahrunterricht anbietet und damit zur Mobilität und Freiheit beiträgt! Schaut rein und supportet uns und das Projekt!
Florian
Alles zu dieser Spendenaktion findet ihr hier:
Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.
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]]>Der Beitrag Ironman Frankfurt 2024 erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Am Sonntag ist es schon wieder soweit: European Championship beim Ironman Frankfurt. Und auch wir sind dieses Mal mit sogar 3 AthletInnen am Start!

Lena, Alex und Manuel werden die Herausforderungen des Ironman Frankfurt am Sonntag in Angriff nehmen. Die Strecke ist legendär: ein 3,8 Kilometer langer Schwimmabschnitt im Langener Waldsee, gefolgt von einer 180 Kilometer langen Radstrecke durch die malerische Umgebung von Frankfurt und abschließend ein Marathonlauf entlang des Mainufers.


Lena ist bereits letztes Jahr in Frankfurt gestartet und hat damals ihre erste Langdistanz bestritten. Hier gibt es noch einen tollen Bericht von den Erlebnissen in 2023! Auch dieses Mal wünscht sich Lena mit einem Lächeln ins Ziel zu kommen! Viel Erfolg dabei und genieß es!
Für Alex ist es bereits die fünfte Langdistanz. Und mit einer Zielzeit von 9:15-9:20 könnte er damit der erste Trifugee Starter auf Hawaii werden! Alex, Hau einen raus und hol dir das Ding, wir drücken dir alle Daumen!
Unser dritter Starter ist mit Manuel, der als Typ 1 Diabetiker unter zusätzlich erschwerten Bedingungen an den Start geht. Bei seiner dritten Langdistanz wünscht sich Manuel seine Bestzeit vom Ironman Hamburg 2023 (9:51:48h) zu schlagen. Zitat Manuel: “Bin mir bewusst, dass die Strecke anspruchsvoller ist als Hamburg durch die Höhenmeter. Daher wird das sehr schwer. Aber an so einem langen Tag kann viel passieren…”.
Viel Erfolg euch allen und vor allem: Genießt die Belohnung für die unzähligen Trainingsstunden im vergangenen Jahr!
Doch wie immer starten wir nicht nur aus sportlicher Motivation, sondern mit der Überzeugung, dass Sport verbindet und Brücken schlagen kann. Daher wollen wir die Chance nutzen um auf tolle Projekte aufmerksam zu machen und diese zu supporten:
Hier findet ihr die beiden Spendenaktionen:
Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!
Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.
Der Beitrag Ironman Frankfurt 2024 erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Der Beitrag Running Berlin – Trifugee beim Berlin Marathon 2023 erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Die Triathlon-Saison neigt sich dem Ende zu, ein Highlight gibt es für einige von uns aber noch:
Am kommenden Sonntag, den 24.09.2023 starten 4 Trifugees beim Berlin-Marathon für die gute Sache!
Trifugee is Running Berlin!

Dieses Rennen wollen wir zum Saisonabschluss noch einmal nutzen, um Aufmerksamkeit für unsere Community zu machen! Unsere 4 Starter supporten daher jeweils eine der Spendenaktionen dieses Jahres: “Race Together 2023” für Yoga and Sports with Refugees und “Cycling is Freedom” für #BIKEYGEES e.V.. Zusätzlich startet und Neumitglied Manuel in Berlin um auf die Arbeit der Björn-Schulz-Stiftung aufmerksam zu machen, die sich in der Kinderhospizarbeit in Berlin engagiert! Schaut euch die Arbeit der Stiftung gerne an und spendet auch hier für die gute Sache!
Hier also der Überblick über die Spendenaktionen und die jeweiligen Paten beim Berlin Marathon! Spendet fleißig und helft uns diese tollen Projekte weiter zu unterstützen!

Der Berlin-Marathon ist für mich nach meinem diesjährigen Triathlon-Highlight in Frankfurt der große Saisonabschluss. Dabei möchte ich noch einmal Vollgas geben und schauen, wofür die aktuelle Laufform so reichen kann. Ich freue mich schon wieder sehr auf die unglaubliche Energie, die man immer bei solchen Events spüren kann und die mir von unserem letztjährigen Laufevent beim Frankfurt-Marathon mit Yoga and Sports with Refugees extrem positiv in Erinnerung geblieben ist.
Thomas

Nach einer längeren Sport-Pause bin ich froh endlich wieder an einer Startlinie zu stehen und freue mich riesig auf den Berlin-Marathon. Besonders freue ich mich, dass ich nicht nur für mich starte, sondern auch noch Aufmerksamkeit für ein Projekt zu schaffen dass mir seit einigen Jahren besonders am Herzen liegt: Yoga and Sports with Refugees. Vergangenes Jahr konnte ich beim Frankfurt Marathon sehen, was die Arbeit von YSR bewirkt und wie gemeinsamer Sport verbindet und Grenzen überwinden kann!
Florian
Hier geht es zur Spendenaktion:
Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!

Ich freue mich unglaublich auf den Berlin Marathon, weil es eine Chance ist, meine Leidenschaft fürs Laufen mit einer wirklich wichtigen Sache zu verbinden. #BIKEYGEES liegt mir am Herzen, weil ich fest daran glaube, dass die Förderung von Mobilität und Integration geflüchteten Menschen und Newcomern in Berlin dabei hilft, ein neues, selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Mein Engagement spiegelt meine Überzeugung wider, dass Sport und Gemeinschaft wirklich positive Veränderungen bewirken können. Lasst uns gemeinsam Gutes tun!
Patrick
Alles zu dieser Spendenaktion findet ihr hier:
Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.

Am Sonntag starte ich beim Berlin-Marathon für die Björn-Schulz-Stiftung! Diese Stiftung unterstützt Familien mit schwer kranken Kindern seit 1996. Sie begleitet diese Familien von Anfang an und bietet umfassende Unterstützung – oft über Jahre hinaus.
Ich bitte euch herzlich um Unterstützung. Jede Spende hilft, die wertvolle Arbeit der Stiftung fortzusetzen und Familien in ihrer schwersten Zeit beizustehen. Klickt unten auf den Link, um zu spenden, teilt diesen Beitrag und lasst uns gemeinsam Gutes tun!
Manuel
Mehr zur Björn-Schulz-Stiftung findet ihr hier und direkt zur Spendenaktion geht es hier:
Der Beitrag Running Berlin – Trifugee beim Berlin Marathon 2023 erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Der Beitrag Racebericht: Lenas erste Langdistanz beim Ironman Frankfurt erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Anfang Juli war Lena bei Ihrer ersten Langdistanz beim Ironman Frankfurt am Start. Für das Event hat sich Lena auch gleich noch ein Spendenprojekt ausgesucht: den Verein #BIKEYGEES! Wenn ihr mehr über #BIKEYGEES erfahren wollt, dann schaut euch auch unsere Spendenaktion “Cycling is freedom” an! Viel Spaß beim Lesen.
Und plötzlich stand sie vor der Tür, meine erste Langdistanz on home soil, der Ironman Frankfurt.
Und es war wirklich komplett surreal. In der Woche davor war der Einzige, der es begriffen hat, dass es bald losgehen könnte, wohl mein Körper. Der hat nämlich erstmal einen dicken Hals bekommen und wollte mir damit wohl signalisieren, ich habe keine Lust auf die Strapazen. So leicht habe ich es ihm aber natürlich nicht gemacht und hab alle möglichen Maßnahmen ergriffen, damit ich doch starten kann. Was soll ich sagen, mind over matter, always! Es hat geklappt!
Aber mal von vorne: Die Entscheidung, mich an der Langdistanz zu probieren, ist letztes Jahr im August gefallen. Da war ich gerade ein paar Monate nach (zweiter) Babypause wieder im Training, bin beim Ironman 70.3. in Duisburg gestartet und hab dann mit meinem Trainer gesprochen, ob es realistisch ist, das Projekt Langdistanz für den nächsten Sommer anzugehen. Da er sein grünes Licht gegeben hat, habe ich auf den Anmeldeknopf gedrückt und uuuupppps, da stand er, der Termin: 02. Juli 2023, Ironman Frankfurt.
Seitdem habe ich eine sehr prägende Reise hinter mir, mit vielen Ups and downs, vielen Entbehrungen, Stunden ohne meine Kinder, vielen Gläsern Wein, die meine Freunde ohne mich getrunken haben, kurzen Nächten, weil ich morgens um 4 aufs Rad musste, weil es das einzige Zeitfenster war bei dem Alltag mit Kindern und Vollzeitjob, etc. Aber auch vielen neuen Erkenntnissen, Begegnungen und Erfahrungen, die mich unglaublich bereichert haben und die mir ohne diese Reise verwehrt geblieben wären.
Und dann war er plötzlich da, der Rennmorgen. Die drei Tage davor war ich komplett ruhig, habe routinemäßig meine Unterlagen abgeholt, Wechselbeutel gepackt, Rad in die Wechselzone gebracht. Immer mit dem Gefühl, Du hast alles gemacht, was Du konntest, es gibt keinen Grund, sich jetzt aufzuregen. Selbst als Sonntagmorgen der Wecker um 3:15 geklingelt hat, habe ich noch in aller Ruhe meinen Kaffee und meinen Shake getrunken, und mich lächelnd von meinem Mann in Richtung Shuttle verabschiedet. Und dann saß ich im Bus, und plötzlich war sie da, die Aufregung. Mir wurde schlagartig übel vor Aufregung, meine Schwester, die mich begleitet hat zum Schwimmstart, wollte schon die Kotztüte rausholen. Aber mit ein paar tiefen Atemzügen ging das dann doch gottseidank wieder.
Am Langener Waldsee angekommen, ab in die Wechselzone, und erste Amtshandlung: in den Mülleimer kotzen. Schön. Ich dachte mir nur, das kann ja was werden. Mund gerade abgeputzt und zack, lief mir ein Kamerateam auf dem Weg zu meinem Rad vor die Füße. Ich dachte nur, hoffentlich habe ich kein Bananenshake mehr im Gesicht und die Absurdität der Situation hat mich schlagartig wieder ruhig werden lassen. Rad fertig gemacht, raus aus der Wechselzone und ab zur Schwester.

Dann ging plötzlich alles ganz schnell. Neo an, Badekappe an, Brille an, einordnen und wenige Minuten später lief ich schon durch den Bogen. Die ersten Züge und ich merkte, das Schwimmen läuft heute. Nun komm ich vom Schwimmen und es ist meine absolute Lieblingsdisziplin, trotzdem hatte ich in der Vergangenheit im Freiwasser mit Neo auch schon so meine Schwierigkeiten. Heute nicht. Ich habe glaube ich die gesamte Zeit unter Wasser nur gegrinst vor Dankbarkeit, das machen zu dürfen, und wie schön es ist, hier gerade mit Tausenden anderen im Langener Waldsee planschen zu dürfen. Die Grinserei wurde kurzzeitig immer unterbrochen von Schlägen auf den Hinterkopf, Ziehen an den Füßen etc., aber gut, das ist eben Triathlon.
Gerne wäre ich noch im Wasser geblieben, aber es war leider schnell vorbei und es ging ab aufs Rad.
Die Zeit auf dem Rad verschwimmt so im Rückblick in einem einzigen großen Tornado. Es gab schöne Momente, vor allem viele zufällige Begegnungen mit Familie und Freunden, die mich immer wieder motiviert haben. Es gab für mich aber vor allem viele harte Momente, da es relativ kühl war und der Wind geblasen hat als gäbe es kein Morgen. Und gefühlt IMMER als Gegenwind. Vor allem die letzten 50km war ich stehend k.o., der Gegenwind führte dazu, dass ich zeitweise das Gefühl hatte, gegen eine Wand zu fahren. Nicht nur einmal habe ich darüber nachgedacht, das Rad einfach in die Ecke zu schmeißen und mir ein Eis zu holen. Und dann habe ich jedes Mal dran gedacht, wer auf der Laufstrecke alles auf mich wartet und was die wohl sagen würden, wenn ich da nicht auftauche. Also weiter antreten gegen diesen besch… Wind.

Und irgendwann war sie da, die Wechselzone 2. In aller Ruhe habe ich mein Rad abgestellt, meinen Beutel geholt, und mich erstmal hingesetzt und tief durchgeatmet. Mit dem restlichen Wasser aus der Radflasche habe ich mir das Gesicht mehrfach abgewaschen und dann kamen sie langsam wieder, die Lebensgeister. Also Schuhe an, Mütze an, Brille an, und noch paar Mal tief durchatmen. Und dann bin ich irgendwie aufgestanden und losgelaufen. Bewusst sehr konservativ, an jeder Verpflegungsstation Wasser- Cola- Wasser. Schritt für Schritt und ohne große Aufregung. Die Stimmung auf der Laufstrecke war unfassbar, so etwas habe ich noch nie erlebt. Nicht nur meine Freunde und Familie, die eine Riesenbambule gemacht haben, um mich bei Laune zu halten, sondern auch alle anderen Menschen an der Strecke, die einem so viel Wertschätzung und Respekt entgegengebracht haben, dass man gar nicht mehr auf die Idee kam, dass man das nicht schaffen könnte. Weiter, immer weiter. Und dann kam km 28. Und mein linkes Bein hat plötzlich gesagt: Nö, Du spinnst wohl, bis hierhin und nicht weiter. Es ist mir beim Laufen immer wieder weggesackt, ich konnte mich nicht mehr halten. Ich bin ein paar Meter gegangen, um dann wieder anzulaufen, und jedes Mal aufs Neue bin ich mit dem linken Bein weggeknickt. Ich hatte also zwei Möglichkeiten: versuchen weiter zu laufen, mich auf die Nase zu legen und ein DNF zu riskieren, oder einfach die Tatsachen zu akzeptieren, das beste draus zu machen, und die letzten 12 km schnellen Schrittes zu gehen. Ich hatte ja noch die Hoffnung, dass ich evtl. irgendwann wieder loslaufen kann. Also gesagt, getan, es wurde ein langer, langer Spaziergang am Main entlang.
Der am Römerberg endete. Ich habe meine erste Langdistanz gefinished. Der lange, lange Weg bis zum Römer wurde von Erfolg gekrönt. Ich bin jetzt eine Ironwoman. Und mir kommen jetzt wieder die Tränen, wenn ich daran denke. Ein unglaublicher Moment, der mit nichts zu vergleichen ist. Das will ich wieder.

Ihr könnt auch weiterhin #BIKEYGEES im Rahmen der “Cycling is freedom” Aktion supporten!

Hier könnt ihr direkt spenden:
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Wenn Sie ein Konto registriert haben, geben Sie bitte Ihre Daten unten ein, um sich anzumelden. Wenn dies Ihr erstes Mal ist, gehen Sie zum Spendenformular.
Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:
Trifugee e.V. VR-Bank Altenburger Land eG IBAN DE56830654080004072359 BIC GENODEF1SLR Verwendungszweck: “Cycling is freedom”
Der aktuelle Spendenstand:
Der Beitrag Racebericht: Lenas erste Langdistanz beim Ironman Frankfurt erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Der Beitrag Vorschau: Trifugee beim Ironman Frankfurt 2023 – Swim Bike Run for Refugees erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Am kommenden Wochenende ist es soweit: Ironman Frankfurt. Und auch wir sind wieder am Start.

Dieses Jahr starten zwei Trifugees auf der Langdistanz. Lena und Thomas werden die Herausforderungen des Ironman Frankfurt am Sonntag in Angriff nehmen. Die Strecke ist legendär: ein 3,8 Kilometer langer Schwimmabschnitt im Langener Waldsee, gefolgt von einer 180 Kilometer langen Radstrecke durch die malerische Umgebung von Frankfurt und abschließend ein Marathonlauf entlang des Mainufers.
Für Thomas und Lena ist es dabei jeweils die erste Langdistanz!
Viel Erfolg euch beiden und vor allem: Genießt die Belohnung für die unzähligen Trainingsstunden im vergangenen Jahr!
Wir werden auch mit einigen Supportern am Start sein und werden auf unserem Instagram Kanal von der Strecke berichten…
Doch wie immer starten wir nicht nur aus sportlicher Motivation, sondern mit der Überzeugung, dass Sport verbindet und Brücken schlagen kann. Daher wollen wir die Chance nutzen um auf tolle Projekte aufmerksam zu machen und diese zu supporten. Für ihre Langdistanzpremiere haben sich Thomas und Lena auf die folgenden zwei Projekte festgelegt:
Hier findet ihr die beiden Spendenaktionen:
Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!
Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.
Der Beitrag Vorschau: Trifugee beim Ironman Frankfurt 2023 – Swim Bike Run for Refugees erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Der Beitrag Mit YSR beim Frankfurt Marathon – Sport verbindet! erschien zuerst auf Trifugee e.V..
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Was war das für ein großartiges Wochenende?
Ende Oktober waren wir in einem gemischten Team mit Mitgliedern von Trifugee und Yoga and Sports with Refugees (YSR) beim Frankfurt Marathon am Start. Seit ein paar Jahren supporten wir YSR, bei ihrem Ziel auf Lesbos und an anderen Orten Sportangebote für und mit Geflüchteten zu schaffen!

Das Wochenende begann Samstags mit einem lockeren Treffen und Shake-Out Lauf organisiert von Hoka, die YSR schon länger supporten und uns auch in Frankfurt freundlicherweise mit den Startplätzen versorgt hat! Herzlichen Dank dafür!
Auf Teilen der Ironman Frankfurt Laufstrecke ging es für große Teile des gemeinsamen Teams im gemütlichen Tempo den Main entlang. Eine schöne Möglichkeit für ein erstes persönliches Kennenlernen und den Austausch über den Wettkampf am Sonntag.
Mit insgesamt 8 Staffelläufer*innen in 2 Teams und 5 Einzelstarter*innen sollte es am Sonntag auf die Laufstrecke gehen. Dazu ein paar Supporter und Freunde am Streckenrand. Dabei waren unter anderem Nasim, Mousa, Iqbal, Noroodin, Nina, Estelle, Niels, Kees, Klazina (YSR) und Florian, Jannis, Thomas, Stephan, Dana (Trifugee).


Anschließend ging es erstmals mit allen zur Messehalle, dem Start und Ziel des Marathons, um die Startunterlagen abzuholen. Auf dem Weg durch die Stadt trafen wir dabei nicht nur einen Haufen anderer Teilnehmer*innen sondern auch einen echten Ironman-Weltmeister (“Hey Jan, noch auf der Suche nach einem neuen Verein?”).
Zum Tagesabschluss gab es dann noch ein gemeinsames Abendessen beim Italiener. Die klassische Pastaparty, oder aber auch Pizza für die Staffelläufer. In geselliger Atmosphäre wurde gequatscht, gelacht und die Pläne für den kommenden Tag ausgetauscht!


Sonntagmorgen trafen wir uns dann (mehr oder weniger) ausgeschlafen im Frankfurter Zentrum um gemeinsam zum Start zu fahren. Hier galt es die Einzelstarter und Startläufer der Staffeln auf die 42,2km zu schicken und im Anschluss die Logistik für die weiteren Läufer zu meistern. Für den Lauf hatten wir für alle Starter*innen ein YSR x Trifugee Team T-Shirt besorgt! Bei bestem Wetter mit Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen gingen 5 Einzelstarter und unsere 2 Startläufer motiviert auf die Marathonstrecke, während sich die anderen Staffelläufer auf den Weg zum Anfeuern und den nächsten Wechselzonen machten.




Am Ende war es auch vom Ergebnis ein überaus erfolgreicher Tag. Alle Einzelstarter und Staffeln sind erfolgreich angekommen. Unter unseren 5 Marathonis waren dabei gleich 2 Debütanten. Herzlichen Glückwunsch Mousa und Nasim zum ersten Marathon! Die beiden Staffeln kamen mit Zeiten von 3:18h und 3:38h deutlich unter der 4h-Marke ins Ziel.
Aus den Reihen von Trifugee hervorzuheben ist hier einmal mehr Stefan, der mit einer Wahnsinnszeit von 2:34:44h den bisherigen Vereinsrekord pulverisiert hat. Was für eine Zeit du Teufelskerl! Herzlichen Glückwunsch!
Insgesamt war das ein wahnsinnig tolles Wochenende, das uns allen noch einmal gezeigt hat was für großartige Möglichkeiten Sport bietet Menschen zu verbinden! Mit vorher fremden Menschen konnten wir gemeinsam die Liebe zum Laufen leben, einander unterstützen und anfeuern und am Ende gemeinsam das Erreichte feiern und genießen!
Zusätzlich konnten wir nun endlich auch nochmal persönlich sehen, mit wieviel Herzblut und Engagement YSR arbeitet und was für ein positiver Einfluss durch diese Arbeit entsteht! Danke an YSR für das tolle Wochenende und vor allem Nina und Estelle für die Organisation und das Zusammenbringen!
Wenn ihr YSR auch unterstützen möchtet, dann könnt ihr das unter anderem über unsere Spendenaktion “Race Together” tun oder aber ihr macht bei der Weihnachtsaktion “Give the Gift of Sport” zu Weihnachten mit!
Wir freuen uns schon wahnsinnig auf das nächste gemeinsame Event, das ganz sicher bald folgen wird!
Hier könnt ihr euch über das Projekt und die Arbeit von Yoga and Sports with Refugees informieren:
Und hier könnt ihr direkt spenden:
Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:
Trifugee e.V. VR-Bank Altenburger Land eG IBAN DE56830654080004072359 BIC GENODEF1SLR Verwendungszweck: “Race Together”
Der aktuelle Spendenstand:
Der Beitrag Mit YSR beim Frankfurt Marathon – Sport verbindet! erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Der Beitrag “Race Together” – mit Yoga and Sports with Refugees beim Frankfurt Marathon erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER!
Das ganze letzte Jahr über haben wir mit Yoga and Sport with Refugees (YSR), eins unserer Spendenprojekte, unermüdlich über gemeinsame Teilnahmen an Rennen gesprochen. Mit Mitgliedern der YSR-Gemeinschaft in Deutschland ist es nun endlich so weit! Am 30. Oktober werden insgesamt elf Athleten aus beiden Gemeinschaften gemeinsam am Frankfurt-Marathon teilnehmen.

Das Team besteht aus elf Athlet*innen mit und ohne Flüchtlingshintergrund. Drei von ihnen werden den vollen Marathon laufen. Unsere anderen Athleten werden zwei Staffelteams bilden, die jeweils aus einer Mischung aus YSR- und Trifugee-Läufer*innen bestehen. HOKA, der Hauptveranstalter des Marathons, hat unsere Teilnahme großzügig unterstützt und darüber hinaus in den letzten Jahren dringend benötigte Ausrüstung für die Sportprojekte von YSR in Griechenland gespendet.
Unsere Teilnahme am Marathon ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Projekte, eine erste gemeinsame Teilnahme an einem Rennen! Ein Rennen das so nur durch jahrelange harte Arbeit und die großzügige Unterstützung möglich wird, die es YSR ermöglicht hat Räume, Organisationen und Gemeinschaften aufzubauen. Um diese Projekte – und die YSR Athleten – am Laufen zu halten, bitten wir um Spenden. Die gesammelten Gelder werden verwendet, um die YSR Laufteams in Lesbos, Athen und Ioannina sowie das aufregende neues Projekt in Paris mit Ausrüstung und Rennteilnahmen zu unterstützen.
In den nächsten Wochen werden wir die Teams bekannt geben und hier unsere Läufer*innen vorstellen. Wir hoffen, dass dieser Lauf die Chance bietet, starke Bande und Freundschaften zu knüpfen und die Athlet*innen dazu zu inspirieren, sich zusammenzuschließen, um weitere Aktivitäten in Deutschland zu organisieren.
Wir freuen uns ungemein auf diesen Lauf und freuen uns gemeinsam mit euren Spenden YSR bei ihrer Arbeit zu unterstützen!
Hier könnt ihr euch über das Projekt und die Arbeit von Yoga and Sports with Refugees informieren:
Hier könnt ihr direkt spenden:
Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:
Trifugee e.V. VR-Bank Altenburger Land eG IBAN DE56830654080004072359 BIC GENODEF1SLR Verwendungszweck: “Race Together”
Der aktuelle Spendenstand:
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]]>Wir freuen uns auf die Triathlon-Wettkampfsaison, die so langsam richtig Fahrt auf nimmt. Wie gewohnt wollen wir aber nicht einfach nur unsere Wettkämpfe bestreiten, sondern wir wollen die Wettkämpfe nutzen um auf unsere Spendenprojekte aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln!
Neben unserer Spendenaktion Together for Ukraine wollen wir auch wieder unsere Freunde von Yoga and Sports with Refugees unterstützen:
Dazu möchten wir die Aktion Race Together starten:
Wir stellen unsere Wettkämpfe unter das Motto “Race together” und sammeln Geld, um dem Lauftreff in Lesbos die Teilnahme an Wettkämpfen zu finanzieren!

Diesmal könnt ihr nicht nur spenden, sondern auch aktiv mitmachen: Teilt unsere Spendenaktion vor euren Wettkämpfen und gebt damit den Menschen auf Lesbos ebenfalls die Möglichkeit an Wettkämpfen teilzunehmen.
Teilt dazu gerne die folgende Grafik und verlinkt diese Spendenseite:

Vom Verein möchten wir die Spendenaktion mit einem Startbetrag von 500€ unterstützen. Wir bedanken uns ganz herzlich jetzt schon einmal bei allen Unterstützern und Spendern. Wir können hier als Verein und Triathlon-Community direkt helfen und einen positiven Beitrag leisten. Dazu ein paar Impressionen zu vergangenen Lauf-Events von Yoga and Sport with Refugees:


Hier könnt ihr euch über das Projekt und die Arbeit von Yoga and Sports with Refugees informieren:
Hier könnt ihr direkt spenden:
Ihr könnt ebenfalls per Überweisung spenden:
Trifugee e.V. VR-Bank Altenburger Land eG IBAN DE56830654080004072359 BIC GENODEF1SLR Verwendungszweck: “Race Together”
Der aktuelle Spendenstand:
Der Beitrag Spendenaktion “Race Together” erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Der Beitrag 503 Mal Danke – Ergebnis unserer Spendenaktion “Race in Frankfurt & Tallinn for Lesbos”! erschien zuerst auf Trifugee e.V..
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Bei unserer Spendenaktion Race in Frankfurt & Tallinn for Lesbos haben wir im Sommer bei unseren zwei Ironman Starts 503€ gesammelt, die wir nun an Yoga and Sports with Refugees weitergeben möchten! Damit haben wir mit jedem unserer Wettkampfkilometer mehr als 1€ erschwommen, erradelt und erlaufen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Unterstützern.
Das Geld wird von Yoga and Sports with Refugees nun verwendet um zwei Event-Teilnahmen zu ermöglichen: den Athen-Marathon Mitte November und den Amali Trail auf Lesbos im Dezember. Finanziert werden von euren Spenden die Teilnahmegebühr, Logistik und Anreise sowie Verpflegung. Wir freuen uns sehr diese Aktion mit eurer Hilfe unterstützen zu können und werden demnächst hier von den Events berichten!
Der Beitrag 503 Mal Danke – Ergebnis unserer Spendenaktion “Race in Frankfurt & Tallinn for Lesbos”! erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Der Beitrag Race-Report: Race in Tallinn for Lesbos erschien zuerst auf Trifugee e.V..
]]>Patrick, you are an Ironman!
Hier kommt Nummer 1 unserer Ironman Rennberichte der Aktion “Race in Tallinn & Frankfurt for Lesbos” von Patrick aus Tallinn. Ihr könnt auch weiterhin hier für Yoga and Sport with Refugees spenden! An dieser Stelle schon einmal vielen Dank an alle Spender!
Da trainiert man das ganze Jahr einigermaßen fleißig und hat das Ziel vor Augen und doch kommt die Race Week ein Stück weit überraschend. Bis zum Montag war die gestellte Aufgabe, mein zweiter Ironman, leicht über die Lippen zu bringen – ein wenig Stolz schwingt auch immer mit – “Ja, das sind 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und ein Marathon” erzählt man betont locker Arbeitskollegen, Freunden und Fremden, ob diese es hören wollen oder auch nicht. Die Reaktionen darauf sind abwechselnd anerkennend oder befremdet oder eine Mischung daraus. Naja, in der Regel fühlt man sich dabei doch irgendwie gut. Nun das perfide an der Raceweek ist jedoch, dass ihr es egal ist, was man so gesagt hat, sondern es nun ernst wird: Und schwups wird man also nervös, spürt ständig in seinen Körper hinein und findet vermeintliche Verletzungen, sieht sein Material völlig unvorbereitet, geht allen auf den Geist. Kurzum: Es wird nun Realität und die Anspannung steigt.
Mein zweiter Ironman, das Erstlingswerk fand in der glühenden Hitze Frankfurts in 2019 statt, führt mich nach Tallinn, der Hauptstadt Estlands. Die Gründe dafür sind zweierlei. Zum einen finde ich die Stadt wunderschön und zum zweiten konnten die Organisatoren des IM Tallinn diesen aufgrund eines sehr guten Hygienekonzepts auch 2020 stattfinden lassen. Dies gab mir Sicherheit in der Jahresplanung und war entscheidendes Kriterium.



Gewohnt haben wir (begleitet haben mich meine Partnerin und meine Eltern) in einem sehr zentralen Airbnb mitten in der Altstadt, welche wirklich wunderschön, klassisch hanseatisch und gut erhalten ist. Tallinn selbst hat eine hervorragende Restaurant- und Barkultur und lockt vom Junggesellenabschied und Kreisligaverein auch Kulturliebhaber und Städtereisende an. Unser Airbnb war wirklich geräumig und bot uns alles was wir brauchten, da ich es beispielsweise vorziehe am Wettkampfmorgen meine Ruhe zu haben und daher kein Athletenhotel beziehen würde.
Die Reise ging für uns bereits am Dienstag Abend los. Mit der Fähre wurde von Fehmarn nach Dänemark übergesetzt und eine Nacht im Flughafenhotel verbracht. Diesen Aufwand würde ich normalerweise nicht auf mich nehmen, aber keinesfalls wollte ich mit Umstieg fliegen und so das Risiko minimieren, mein Fahrrad im Transit zu verlieren (ein weiteres Beispiel für die Unzurechnungsfähigkeit von Triathleten; ist aber auch etlichen Athleten passiert wie man so hörte). Es klappte dann auch alles hervorragend und war wirklich stressfrei. Die Einreise in Estland war einfach und sehr positiv, da jeder Einreisende entweder getestet oder geimpft sein musste. Dies vermittelte ein gutes Gefühl.
In Tallinn selbst haben wir meine Eltern getroffen, die aus Hannover anreisten und konnten die Wohnung beziehen. Sie selbst gingen direkt auf Erkundungstour. Für mich (und Julia – sry) stand zuerst der Aufbau des Fahrrades, das Ausräumen der Koffer, das Aufbauen der Rolle, etc. auf dem Programm. Direkt danach trainierte ich noch 1h Rad und koppelte eine halbe Stunde. Ich lief entlang der Wettkampfstrecke und realisierte da zum ersten Mal, dass es wirklich passiert. Mir kamen so viele tätowierte M-Dot Waden und rasierte Beine entgegen, wie es nur an Wettkampforten oder Trainingslagerdestinationen passieren kann. Sofort war bei mir die Energie da und die Trainingsvorgaben des Trainers wurden ignoriert – es ging ja – dem Tapering sei dank.
Am Donnerstag dann holte ich mir meine Startunterlagen ab auf dem Ironman Gelände im Hafen von Tallinn (Noblessner). Die Messe fand aus bekannten Gründen leider nicht statt, aber den Hauch des Feelings konnte das Ironman Merchandise Zelt trotzdem vermitteln. Ein großes Lob an dieser Stelle für die Organisatoren, die ein hochprofessionelles Konzept aufgebaut haben. Als Athlet bekam man einen individualisierten Link, wo genaue (auf 10min genaue) Slots angegeben waren, wann man wo zu sein hatte (Bike Check-In, Shuttle zum Start, Racekit abholen, etc.). Da mein Slot für die Startunterlagen erst am Nachmittag war, sind wir vorher an den Lake Harku zum Schwimmen gefahren. Der See war sauber, etwas kalt und hatte null Sicht. Also perfekt für jemanden, der ungern im Neo schwitzt und Angst vor Fischen hat. Zahlreiche andere Athleten probierten sich dort ebenfalls aus.



Der Freitag, als Pre-Race-Day, war relativ unspektakulär. Sportlich bin ich eine halbe Stunde Rad gefahren und 15min gelaufen, habe mein Fahrrad in die Wechselzone gebracht und bin wieder in die Wohnung gefahren. Ja keinen Schritt zuviel – man ist ja Profi! Das Carboloading lief die Tage vorher schon gut, meine Anspannung wurde größer – ich vermutlich unerträglicher. Aufgrund des guten Tipps eines Freundes würgte ich mir abends noch 2l stilles Wasser rein – Hydroloading nannte er das professionell – und versuchte ab 21 Uhr im Bett zu liegen und zu schlafen. Das Abendessen bestand aus Pizza und Nudeln, gesprochen habe ich nicht mehr viel.
Der Wecker klingelt. Es ist 3 Uhr 30! Ich war sofort hellwach! Zum Glück stand Julia mit auf und hat mir beim Frühstück geholfen und pflichtbewusst meine Nutrition aufbereitet. Ich glaube, sie ekelte sich etwas vor den 18 Gels, die sie in meine Trinkflasche pressen musste. Nach 6 Nutellatoasts später war die Anspannung unermesslich, sodass ich noch etwas versuchte (lol) zu meditieren. Um 4:45 Uhr verließ ich das Haus und machte mich auf dem Weg zum Sammelpunkt ca 900m entfernt. Dabei musste ich mich durch die Szenen des Nachtlebens kämpfen. Am Sammelpunkt nahm ich sofort dieses mystische Gefühl wahr, das man nur am Wettkampfmorgen spüren kann. Alle strahlen diese nervöse und wankelmütige Vorfreude aus; jede(r) steht hier mit unterschiedlichen Ambitionen für den Tag. Für einige geht es um Hawaii, für mich um eine PB und für die allermeisten geht es ums Ankommen (darum gings für mich eigentlich auch).



Angekommen in T1 habe ich meine Reifen aufgepumpt, meine Nutrition und den Radcomputer ans Bike gebracht und die Schuhe fixiert. Nach dem obligatorischen Dixistopp ging es dann auf eine 800m lange Wanderung zum eigentlichen Startbereich (das Schwimmen ist ein A nach B Kurs). Dort zog ich meinen Neo an und gab den weißen Beutel ab und wartete ab dann eigentlich auf den Start. Man musste sich in eine Reihe stellen es es wurden 5 Athleten alle 4 Sekunden ins Wasser gelassen. Eher ich mich versah ist es losgegangen.



Ich sprang ins Wasser und konnte auch sofort anfangen zu Kraulen. Das Teilnehmerfeld waren lediglich 1000 Athleten, sodass früh genug Platz vorhanden war. Da man auch nichts im Wasser sah, konnte ich schnell meinen Rhythmus finden. Leider manchmal etwas zu gut, sodass ich in Gedanken und folgerichtig auch im Wasser abdriftete und manchmal meinen Kurs korrigieren musste. Im mittleren Teil des Schwimmens fing es dann an zu regnen und zu winden, sodass Wellen auf dem See aufkommen. Das Schicksal einer Person, die nur zu einer Seite atmen kann, kann sich der geneigte Leser vorstellen. Der weitere Verlauf des Schwimmens verlief unspektakulär und ich konnte nach 1h:27min in die T1 laufen und mich umziehen. Es hatte wie gesagt auch schon zu regnen begonnen – dies sollte auch bis zum Ende des Tages mit kurzen Unterbrechungen so weiter gehen. Übrigens: Alle Tage vorher und auch danach waren feinstes Wetter – tja.
Die Regenjacke über den Einteiler geworfen ging es nun also los auf dem Radkurs. Als erste Bemerkung: Die 180km haben zu keinem einzigen Zeitpunkt Spaß gemacht. Es war sehr nass, kalt und windig. Es gab auch Phasen im Kurs, da musste man komplett in den Wind fahren, wurde jedoch nach einer 180° Kurve mit viel Rückenwind belohnt. Die Natur und Landschaft sind wirklich schön, vermutlich bei Sonnenschein sogar noch mehr. Die Straßen waren auch größtenteils in guter Verfassung, teilweise aber auch nicht, was mit Wind und Regen nicht zur Laune beiträgt. Zuschauer gab es soweit keine, obwohl theoretisch welche zugelassen waren. Gerade auf der zweiten Radrunde war es daher teilweise wirklich einsam auf der Strecke, sodass ich mich fragte, ob ich irgendwo falsch abgebogen bin. Nunja, nach 5:50h war das dann auch vollbracht und meine Familie und Freundin hat mich in der Wechselzone 2 willkommen geheißen.
In der Wechselzone waren die Gesichter eher entmutigt bzw. aufgerieben. Der Grieche neben mir ließ mich wissen, dass er vor einer Woche noch bei 40° trainierte und nicht wisse, warum er sich das hier antut. Feel you, brother. Ich wechselte meine Socken auf ein trockenes Paar und zog mir einen Laufpullover über den Einteiler und stiefelte los. Die Beine fühlten sich nicht brutal schlecht an, sodass ich mit meiner Pace von 5:30min/km loslaufen konnte. Das war so von mir geplant und gab erstmal ein gutes Gefühl. Es standen nun 4 mal 10 km auf dem Programm. Die Laufrunde führte vom Hafen an den Rand der Altstadt und wieder zurück. Man kam sehr oft an ähnlichen Orten vorbei, sodass es etwas mehr Zuschauerkontakt gegeben hat. Grundsätzlich war es nicht vergleichbar mit Kraichgau oder Frankfurt, aber es war zumindest nicht mehr einsam wie beim Radeln. Die Versorgung hatte nun auch Brühe und heißen Tee im Angebot, was meiner Moral sehr half.
Die erste Laufrunde war wirklich gut, die zweite zog sich dann bereits und ich bin an definierten Orten (berg hoch, Versorgungsstationen) gegangen, aber nicht eingebrochen. In der dritten kehrte irgendwie die Kraft zurück (auch dank des Tees) und die vierte ging fast wie im Fluge, da das Ziel zum Greifen nah ist. Meine Supporter haben mir dabei auch viel Kraft gegeben. Ebenfalls die Gedanken an Coach, Sportsfreunde, Kollegen und Freunde (die sogar gespendet haben) halfen beim Durchhalten! Nun war es also geschafft, ich durfte links auf den Zielkanal einbiegen und auf den roten Ironman Teppich laufen. Nach den 4 magischen Worten stand eine 12:37h auf der Uhr. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden. Natürlich hab ich sofort die Baustellen erkannt fürs nächste Mal (obwohl ich im Rennen beschlossen habe das ich hier auf Abschiedstournee gehe), aber im Großen und Ganzen kann ich mit der Zeit und den Umständen sehr glücklich sein.
Der Athletengarten ist der zweite mystische Ort eines Ironman Rennens. Nirgendwo sonst sieht man so viele Freudentränen und erwachsene Menschen, die sichtbar etwas “verdauen” müssen. Mir ging es eigentlich auch ganz gut. Den Fehler mich zu setzen hätte ich nicht begehen dürfen. Zum Glück halfen mir meine Begleiter beim Bike Check-out und dem Abend zuhause:)
Zusammengefasst war es mal wieder ein wunderbares Erlebnis. Sehr anstrengend, aber auch sehr belohnend und motivierend. Tallinn war gut zu uns! Vielen Dank für alle, die an mich gedacht haben und auf dem Weg begleitet haben. Einige sind hervorzuheben, die wissen aber schon selbst, dass sie gemeint sind. Danke auch den Jungs und Mädels von Trifugee, dass ich dabei sein darf! Und Danke an alle Spender und den tollen Projekten, die wir unterstützen dürfen!
Hier könnt ihr auch weiterhin für Yoga and Sports with Refugees spenden:
Three, two, one… LET’S RACE TOGETHER! Wir nutzen unsere Wettkämpfe um gemeinsam mit Yoga and Sports with Refugees den Menschen auf Lesbos den Start bei Laufwettkämpfen zu ermöglichen!
Radfahren bedeutet Freiheit. Unabhängigkeit. Sorgenlosigkeit. Mit der Spendenaktion “Cycling is freedom” wollen wir den #Bikeygees e.V. unterstützen.
Um den Menschen in der Ukraine zu helfen haben wir die Spendenaktion “Together for Ukraine” zugunsten des Blau-Gelben Kreuzes e.V. initiiert.
Der Beitrag Race-Report: Race in Tallinn for Lesbos erschien zuerst auf Trifugee e.V..
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